Berichte/Aktionen

Liebe Jugendlichen, liebe Mitarbeiter in den Jugendfeuerwehren des Landkreises,

hier könnte Euer Bericht über eine besondere Übung, eine tolle Freizeit oder ein anderes Ereignis stehen, das Ihr den anderen Jugendgruppen vorstellen sollt. Sendet Eure Berichte einfach an das Fachgebiet Öffentlichkeitsarbeit oder an den Kreisjugendfeuerwehrwart, schickt vielleicht noch ein Foto mit dazu und schon stellen wir den Bericht ein. Also los, schreibt, was das Zeug hält und schickt uns die Berichte.


 

Kreiszeltlager 2009

Veröffentlicht von Michael Otto am 21.10.2012
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Aulendorf (go)-. Nach dem letztjährigen Landesjugendfeuerwehrtag in Ravensburg und Weingarten folgte in diesem Jahr ein weiteres Großereignis für die weiblichen und männlichen Nachwuchskräfte der Feuerwehren und ihre Betreuer. An Pfingsten fand das 13. Zeltlager der Kreisjugendfeuerwehr in der Dobelmühle bei Aulendorf statt.

Kreisjugendfeuerwehrwart Michael Otto konnte zur Eröffnung neben Walter Kuon, Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbandes Ravensburg, Kreisbrandmeister Oliver Surbeck sowie Vertreter der teilnehmenden Feuerwehren begrüßen. Musikalisch umrahmt wurde der Auftakt vom Spielmannszug der Feuerwehr Bad Waldsee. Nach dem Hissen der Lagerfahne, begleitet von dreimaligen Salven der „Böllerschützen aus Königstal“, gab Sven Schmid, Fachgebietsleiter Lager und Fahrten, das Kommando „Wegtreten zum Lagerleben“. Untergebracht sind die Teilnehmer dieses Events in Mehrbettzelten, die bereits Wochen vorher in einem gemeinsamen Arbeitseinsatz aufgestellt wurden.

Langeweile gab es nicht, denn ein abwechslungsreiches Programm erwartete die Nachwuchskräfte. Angeboten wurden Workshops mit kulturellem und sportlichem Hintergrund. Feuerwehrtechnisches Wissen war gefragt bei den Wettbewerben zur Abnahme der Jugendflammen Teil 2 und 3. Die sieben teilnehmenden Gruppen haben mit Bravour die Anforderungen erfüllt. Regen Zuspruch fanden die zahlreichen Workshops. Angeboten wurden beispielsweise Bumerangbau, Klettern bis hin zur Arbeit der  „Westallgäuer Rettungshunde“ e.V. Nach einer theoretischen Einführung wurde mit den Hunden in der Praxis geübt. Das Interesse war hoch, so daß der mehrstündige Workshop in drei Gruppen durchgeführt werden musste. Traditionell fand eine Lagerolympiade statt. An zehn Stationen mussten Aufgaben erfüllt werden. Von den Teilnehmern wurden Geduld, Geschicklichkeit sowie sportliche Höchstleistungen abverlangt. Nicht das Siegen stand im Vordergrund, sondern das Dabeisein. Eine Nachtwanderung über sieben Kilometer dürfte allen in Erinnerung bleiben. An mehreren Stationen galt es, Aufgaben zu erfüllen. U.a. sollten heimische Gewächse gesammelt und deren Bedeutung erklärt werden.

Bei einer Veranstaltung dieser Größenordnung müssen alle Hand mit anlegen. Täglich wechselnde Dienste wie Transport der Mahlzeiten, die Pflege der sanitären Anlagen sowie die Ausgabe der Getränke sorgten für einen reibungslosen Ablauf. Monatelang wurden in den verschiedenen Arbeitskreisen die organisatorischen und logistischen Vorbereitungen erarbeitet.

Einen nicht zu verkennenden Beitrag zur ausgeglichenen Stimmung leistete die Verpflegung. Verantwortlich für die Versorgung zeichnete Daniel Moosmann. Das traditionelle Küchenteam, Doris und Rudi Hagg, Inge und Klaus Moosman, wurde in diesem Jahr durch aktive Einsatzkräfte verschiedener Feuerwehren verstärkt. Täglich ab 05:30 Uhr bis gegen 23:00 Uhr war die Küchenmannschaft auf den Beinen. Eine reichhaltige Speisekarte wurde aufgestellt. Beispielsweise gab es „Feinen Fisch in Teigmantel sowie Columbianische Staudenfrüchte“. Schlicht und einfach Fischstäbchen sowie Banane. Eine absolute Meisterleistung fand am Besuchstag statt. Neben Nachwuchskräften und Betreuern wurden mehr als 200 Besucher beköstigt. Ohne die hervorragende kulinarische Versorgung des Küchenteams könnte das Zeltlager unter den gegebenen Bedingungen nicht durchgeführt werden.

Gefürchtet sind die Redaktionsmitglieder der am letzten Tag erscheinenden Lagerzeitung. Ausgerüstet mit den notwendigen Utensilien mischten sie sich unters Volk. Sie beobachteten und notierten besondere Gegebenheiten oder die dümmsten Sprüche. Manch hat sich beim Lesen verwundert die Augen gerieben, als er sich in der Lagerzeitung wiederfand. Ohne Rücksicht auf Funktion und Namen wurde berichtet.

Michael Otto: „In zwei Jahren gibt es ein Wiedersehen. Viele Neue kommen hinzu, andere werden  - vielleicht als Betreuer teilnehmen – weil sie nach Erreichen der Altersgrenze von 18Jahren in die Einsatzabteilungen ihrer Feuerwehren gewechselt haben“.

 
Bildunterschrift
Impressionen vom Zeltlager 2009 der Kreisjugendfeuerwehr Landkreis Ravensburg. 380 Kinder und Jugendliche im Alter von 11 bis 18 Jahren der teilnehmenden Jugendfeuerwehren hatten bei zahlreichen Veranstaltungen ihren Spaß.

Bilder:  Kreisjugendfeuerwehr

Text:    Wolfgang Gold



Zuletzt geändert am: 21.10.2012 um 5:28 PM

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